Selektionsschema

bullen

Seit den 1970er Jahren gibt es bei dem Vogesenrind die Chance, die künstliche Insemination anzuwenden. Dies war der Ausweg, durch den die Rasse vor dem Aussterben gerettet wurde.
Seitdem ermöglicht eine strenge Selektion, dass jedes Jahr 2 bis 3 neue Bullen angeboten werden können.

Eine Rasse muss sich unaufhörlich weiterentwickeln, um Qualität und Variabilität der Population zu erhalten. In diesem Rahmen wurde ein Selektionsschema geschaffen. Die Leitlinien werden durch einen Ausschuss von Züchtern und in Partnerschaft mit spezialisierten Technikern beschlossen.

Jedes Jahr wird eine „Bullenmütter"-Tour (Tournée „Mères à Tareaux“, MAT) durchgeführt. Sie ermöglicht eine Vorselektion von etwa 60 Weibchen, die für die Entwicklung der Rasse interessant sein könnten. Dann tritt ein Gremium zusammen, um die Wahl zu verfeinern und behält etwa 20 Kühe und 10 Färsen.

Diese Weibchen werden danach durch die besten oder durch solche Bullen künstlich besamt, die eine interessante genetische Kombination anbieten. Eine ziemlich große Bandbreite an Bullen sollte vorgesehen werden, um die Züchter zufriedenzustellen und zu viel Inzucht in ihren Herden zu vermeiden.

Infolge dieser Paarungen werden auf einem Bauernhof ca. 15 Männchen geboren. 8 bis 10 von ihnen durchlaufen eine Station der individuellen Kontrolle, in der man Wachstumsgeschwindigkeit, Fleischqualität, Geschlechtsfunktion und die morphologische Einschätzung beobachtet.

Die Hälfte des in die Station gekommenen Bestandes wird gesammelt (Produktion einer gehörigen Menge von 10.000) und in Bezug auf 40% der befruchteten Weibchen zum Test vorgeschlagen.

Aufgrund der Leistung der weiblichen Tiere werden nur 3 Bullen pro Jahr zugelassen und vermarktet.



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